Für Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung
Achtsam, alltagstauglich und klar strukturiert. Für mehr Sicherheit, Selbstfürsorge und Verbindung.
Worum geht es?
Diese kultursensiblen Gruppenformate richten sich an Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung, häufig im Rahmen von Kommunen, Integrationsprojekten, Sprachkursen oder Bildungseinrichtungen.
Viele Teilnehmende leben zwischen unterschiedlichen Welten. Sie tragen Erfahrungen von Verlust, Unsicherheit, sprachlichen Hürden oder dauerhafter Anspannung. Die Gruppenangebote schaffen einen geschützten, verlässlichen Rahmen, in dem Regulation, Orientierung und Entlastung möglich werden.
Im Mittelpunkt steht nicht das Erzählen von Geschichten. Es geht darum, wieder im Körper anzukommen und im Hier und Jetzt präsent zu sein. Dies geschieht auf eine respektvolle, niedrigschwellige und stärkende Weise.
Was stärkt diese Formate?
+ einen sicheren Umgang mit Stress und starken Gefühlen
+ die Fähigkeit, das eigene Nervensystem besser zu regulieren
+ mehr innere Ruhe und Stabilität im Alltag
+ Selbstmitgefühl statt Selbstabwertung
+ Verbindung – auch jenseits von Sprache
Kulturelle Unterschiede werden nicht übergangen, sondern achtsam mitgedacht. Verbindung kann entstehen, trotz unterschiedlicher Sprachen, Erfahrungen und Rollenbilder.
Wie arbeite ich?
Ich arbeite erfahrungsbasiert, strukturiert und kultursensibel. Die Angebote verbinden einfache Achtsamkeitsimpulse mit Bewegung, Körperwahrnehmung und kreativem Ausdruck. Die Inhalte sind sprachlich reduziert, bildhaft gestaltet und orientieren sich an den Bedürfnissen der jeweiligen Gruppe.
Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern um Erleben, Mitmachen und das Gefühl: Ich bin nicht allein.
Was ist besonders?
+ klare Struktur und viel Sicherheit
+ respektvoller, wertschätzender Umgang
+ keine therapeutische Arbeit, keine Retraumatisierung
+ alltagstaugliche Übungen mit unmittelbarer Wirkung
+ bei Bedarf Einsatz von mehrsprachigen Dolmetscherinnen und Dolmetschern oder Flüsterübersetzung mit Technik
Die Teilnehmenden brauchen kein Vorwissen. Offenheit genügt.
Für wen eignet sich das?
Für Gruppen in:
+ Kommunen
+ Integrations- und Bildungsprojekten
+ Sprachkursen
+ Frauen- oder Familienzentren
Auch gemischte Gruppen sind möglich, z. B. Frauen mit unterschiedlichen Herkunftssprachen, die über Körperwahrnehmung und gemeinsame Erfahrung Verbindung finden.
Diese Gruppenformate werden individuell entwickelt.
Dies geschieht in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Träger oder der Organisation.
Ein kostenloses Vorgespräch ist selbstverständlich.